Schwerpunkte unserer Arbeit

Kinder- und JugendarbeitIntegration durch SportGewaltpräventionBreitensport

Kinder- und Jugendarbeit

Die WFMC-Germany sieht die Kinder- und Jugendarbeit, als wichtigen Bestandteil Ihrer Verbandsarbeit. Seit den Kontaktbeschränkungen im Jahr 2020, besteht hier für unsere jungen Mitglieder ein gewisser Nachholbedarf. Selbstverständlich war die Ausbildung, beziehungsweise das Heranführen von Kindern und Jugendlichen an den Kampfsport, seit jeher ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Jedoch haben sich hier seit den Kontaktbeschränkungen neue Herausforderungen ergeben. Viele unserer Clubmitglieder, haben während der Lockdowns Ihre Kurse weiter online angeboten und waren hier sehr bemüht und ideenreich, um unsere Kids und Teens nicht alleine zu lassen. Auch wurde während der Lockerungen, stets unter Einhaltung (und darüber hinaus) der Hygiene- Vorschriften, alles getan um das Präsenztraining zu gewährleisten. Durch die auferlegten Einschränkungen wurde uns noch mehr bewusst, dass soziale Kontakte im Gruppentraining und vor Allem die gegenwärtige Präsenz des Trainers, ein unerlässlicher Bestandteil der Trainingsarbeit sind. Daher legen wir sehr großen Wert darauf, das bei Beispielsweise bei unseren regelmäßigen Sparringstreffen, auch unsere jungen Mitglieder bestmöglich eingebunden und gefördert werden. Selbes gilt ebenfalls für unsere Turnierveranstaltungen und Kampfabende, bei denen wir immer sehr viel Wert darauf legen, dass auch unsere ” next Generation ” die Möglichkeit bekommt, sich in den Kampfsport einzuleben und zu etablieren. In unserem Veranstaltungskalender, sind Newcomer- Turniere ebenfalls zu einem festen Bestandteil geworden. Natürlich legen wir hier den Fokus nicht nur auf unsere Kinder und Jugendlichen. Hier haben auch alle ” Spätberufenen ” die Chance, ins Wettkampfgeschehen einzugreifen. In unserem Verband, durch Ausrichtung der Clubmitglieder, finden regelmäßig Feriencamps statt, welche ebenfalls stets eine gute Resonanz finden. 

Die Vorzüge des Kampfsportes, gleich welcher Art, oder Stilrichtung, im Zusammenhang mit Kinder und Jugendarbeit sind bereits seit langem bekannt. Die Vermittlung von Werten und Attributen wie Respekt, Zusammenhalt und Disziplin sind sehr charakterbildend und werden so gut wie immer, von den Kids und Teens in weitere Bereiche des Lebens übernommen. Neben der sich weiter entwickelnden Sozialkompetenz, sind selbstverständlich auch körperliche Fortschritte, eine wichtiger Baustein der Entwicklung unserer jungen Generation. Gesteigerte Ausdauer, Kraft, Koordination, sowie ein erhöhtes Bewusstsein für den eigenen Körper, sind ebenso wichtige, positive ” Nebenwirkungen ” des Kampfsporttrainings.

Addiert man die positiven psychischen wie auch physischen Auswirkungen des Kampfsportes, so kann man schnell erkennen, dass ein gesteigertes Selbstwertgefühl, sowie gesteigertes Selbstvertrauen, ein unweigerliches Ergebnis fortwährenden Kampfsporttrainings sind. Dies wirkt sich ebenfalls sehr oft auf weitre Lebensbereiche aus. Sei es durch gesteigerte schulische Leistungen, oder gesteigerte Leistungen in der Berufsausbildung.

Nicht selten treten Eltern an unsere Trainer heran und berichten von positiven Entwicklungen Ihrer Kinder. Hier kann nicht nur der verantwortliche Trainer zu Recht zufrieden mit seiner Arbeit sein. Auch uns als Kampfsportverband erfreut eine solche Entwicklung eines jungen Menschen ungemein. Hierfür wollen wir stehen und das soll auch weiter ein Hauptbestandteil unserer Arbeit sein. 

 

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Björn Lukas

Integration durch Sport

In Deutschland haben aktuell ca. 25,5 % der Bevölkerung einen Migrationshintergrund – das bedeutet, dass entweder sie selbst oder zumindest ein Elternteil nicht in Deutschland geboren wurden.

Der Sport erreicht weite Teile der Bevölkerung. Menschen mit Migrationshintergrund sind nach wie vor deutlich seltener Mitglieder in einem Sportvereinen und Sportclubs, als Menschen ohne Migrationshintergrund. Auf diesem Gebiet hat und wird die WFMC- Germany weiter Ihren Beitrag leisten, um hier eine Angleichung zu schaffen. Der Kampfsport, in seiner Vielfalt und mit seinen Werten, bietet hier die ideale Grundlage. Das unsere Clubmitglieder, auf diesem Gebiet ganze Arbeit leisten, tritt auf unseren Veranstaltungen immer wieder positiv zum Vorschein.

Generell, übergreifend aller Sportarten, deutschlandweit betrachtet, sind vor allem unter den Funktionsträgern nur wenige Aktive, mit familiären Einwanderungsgeschichten zu finden. Besonders gering ist der Anteil der Frauen mit Migrationshintergrund in Sportvereinen und Sportclubs. Auch hier sehen wir unsere Aufgabe darin, interessierte, kompetente und engagierte Menschen, gleich welchen Geschlechts, oder Herkunft in unsere Verbandsarbeit zu integrieren. 

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Björn Lukas

Gewaltprävention

In der Gewaltprävention gilt Kampfsport als ein sehr gut einsetzbares Instrument. Selbstverständlich bezieht sich dies nicht ausschließlich auf die Arbeit mit Jugendlichen. Auch Erwachsene können in solche Programme einbezogen werden. Auch hier legen wir, als WFMC- Germany, in der Verbandsarbeit und Zusammenarbeit mit unseren Clubmitgliedern, großen Wert auf die Durchführung und Ausrichtung entsprechender Kurse.

Die Verhaltensweise der Teilnehmer, ist unter anderem durch eine hohe Gewaltbereitschaft geprägt. Aus diesem Grund wird Gewaltprävention betrieben. Dabei stellt sich das Problem, dass die Jugendlichen und Erwachsenen mit ihren subjektiven Einstellungen pädagogischen Projekten oft skeptisch, oder gar ablehnend gegenüber stehen. Die Angebote müssen also in verdeckter Form und durch ein Medium vermittelt werden, welches die Teilnehmer anspricht.

Teilnehmer zeigen oft ein großes Interesse am Kampfsport. Der Zugang zu den Probannten ist somit gesichert. Die Vielseitigkeit, sowohl der in unserem Verband vertretenen Kampfsportarten und Stilrichtungen, wie auch die schier unendlichen Möglichkeiten des Trainingsaufbaus ermöglicht eine Durchführung über einen langen Zeitraum ohne Motivationsverlust der Teilnehmer. Spezielle Deeskalationsübungen lassen sich in das Trainingsprogramm problemlos einbauen. Das Erleben der Übungen kann direkt reflektiert werden.

Der Einsatz des Mediums Kampfsport in der Gewaltprävention ermöglicht ein bedürfnisorientiertes Arbeiten. Folgende Bausteine bilden hier das Fundament zur erfolgreichen Prävention:

– Konfrontation der Teilnehmer mit ihrem (unterbewussten) Aggressionspotential, welches kanalisiert wird und somit langfristig einen kultivierten Umgang mit Aggressionen vermittel. Resultierend sind Angemessene Reaktionen auf unmittelbar erfahrene Gewalt.

  • Lernen, dass der erwünschte Trainingserfolg nur durch ein hohes Maß an Eigendisziplin, Geduld und Selbstüberwindung zu erreichen ist. Es werden dabei Übungen durchgeführt, welche zum einen die mentale Leistungsfähigkeit stärken und zum anderen die motorischen Fähigkeiten. Teilnehmer lernen, ihre Kraft realistisch einzuschätzen. Sie sind somit in der Lage, in Situationen, in denen sie mit Gewalt konfrontiert werden, ihre Fertigkeiten notfalls kontrolliert und angemessen einzusetzen (Verteidigung, Abwehr eines gewalttätigen Angriffs).

-Der größte Teil der Übungen, beinhaltet Partnerübungen. Hierdurch wird ein Gefühl für den Umgang mit Anderen, gegenseitiges Vertrauen, sowie die Übernahme für Verantwortung für Andere vermittelt. Jeder ist also für den Fortbestand der ganzen Gruppe verantwortlich.

Der Kampfsport vermittelt den Teilnehmern eines Projekts eine andere Sichtweise auf den Einsatz körperlicher Gewalt. Sie werden durch ihre erlernten Fähigkeiten in eine stärkere Position versetzt. Durch die Vermittlung eines positiven Selbstbildes mit den Inhalten Selbstvertrauen, Selbstsicherheit und Akzeptanz der eigenen Schwachstellen, entwickelt sich eine modifizierte Moral und Lebenseinstellung.

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Björn Lukas

Breitensport

Der Breitensport wird im allgemeinen Volksmund als Freizeitsport, ohne Ambitionen zum Leistungssport, beziehungsweise Wettkampfsport bezeichnet. Wir sehen diesen, in unserer Verbandsarbeit, sowie in der Zusammenarbeit mit unseren Clubmitgliedern als Grundlage und Einstieg in die Welt des Kampfsportes. Da wir als Verband offen für alle Kampfsportarten und Stilrichtungen sind, können wir unseren Mitgliedern ein breites Angebot präsentieren. Selbstverständlich sind hier auch sämtliche Angebote und Trainingsmöglichkeiten gemeint, welche in unmittelbaren Zusammenhängen mit den Martial-Arts Künsten stehen. Sei es Fitness-Boxen, oder eben der profane Selbstverteidigungskurs.

Nicht wenige finden hierüber Ihren Weg zur aktiven Kampfsportlerin, oder zum aktiven Kampfsportler. Auch bietet die WFMC- Germany in Ihrem Veranstaltungskalender stets Events, wie Newcomer- Turniere, sowie Newcomer- Veranstaltungen im Bereich Ringsport, um diesen Einstieg, gleich welchen Alters auch bestmöglich zu gestalten. Weiter sehen wir einen stetig ansteigenden Trend von Sportlerinnen und Sportlern die unsere Angebote nutzen und die durch uns gestaltete „Treppe“ erfolgreich, step by step beschreiten.

Selbstverständlich wird in der WFMC- Germany auch außerhalb des reinen Kämpfens, oder dem Formenlauf in Verbindung mit traditionellem Kampfsport einiges geboten. Beispielsweise durch die Ausbildung zum Kampfrichter, die Möglichkeit zum Erwerb einer Trainerlizenz durch kontinuierlichen Nachweis und Arbeit in den Homegym`s, Vereinen und Sportschulen.

Bedingt durch die auferlegten Kontaktbeschränkungen in der nahen Vergangenheit, haben etliche unserer Clubmitglieder eine online Trainingsmöglichkeit geschaffen und diese kontinuierlich weiterentwickelt. So können wir, für den Fall eines neuerlichen Sportverbotes für den Breitensport, hier gewähren den Trainingsbetrieb bestmöglich aufrecht zu halten. Auch zum Thema Onlineschulungen, sehen wir uns für die Zukunft gut aufgestellt.

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Björn Lukas